Anwendungsbereiche von MDI/pMDI

Anwendungsbereiche von MDI/pMDI

MDI und pMDI werden in zahlreichen Anwendungen zur Formung und Pressung verschiedener Materialien benutzt. Chem-Trend verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Trennmitteln für diese Materialien. Unser Know-how umfasst sowohl die Herstellung von Formteilen aus Polyurethan unter Verwendung von MDI als auch den Bereich der Holz-Verbundwerkstoffe/ Paneelverpressung, wo die Nutzung von pMDI als Bindemittel zunimmt.

MDI bei der Verarbeitung von Polyurethan-Schaum

Obwohl es zahlreiche Unterschiede zwischen MDI- und TDI-reagierten Polyurethanen gibt, können beide zur Herstellung von hochelastischen Polyurethan-Schäumen genutzt werden. MDI reagiert bei niedrigeren Temperaturen als TDI, was die Verarbeitung bei geringeren Temperaturen ermöglicht – typischerweise zwischen 40 bis 65 °C im Vergleich zu 60 bis 75 °C bei TDI Schäumen.

Die Entformung der Schäume ist nicht nur eine Frage des Klebeverhaltens – sowohl MDI als auch TDI reagierte Schäume sind im Stadium des freien Aufschäumens ziemlich klebrig – sondern auch der Verarbeitungstemperatur, insbesondere der Formtemperatur. Wie bei den meisten chemischen Reaktionen gilt auch hier: Je höher die Temperatur, desto schneller die Reaktionszeit. Wenn das Polyurethan vom flüssigen in den festen Zustand übergeht, steigt die Viskosität und die Fließfähigkeit des Schaums nimmt ab. Das Trennmittel muss daher auf den jeweils spezifischen Prozess abgestimmt sein. Wenn zum Beispiel durch Hinzugabe eines Katalysators die Gelier-Reaktion an der Oberfläche gesteigert wird, kann dies die Fließfähigkeit des Schaums reduzieren und Unterfüllung verursachen. Darüber hinaus wird der Trennfilm bei höheren Temperaturen weicher, bis er schließlich so flüssig ist, dass er Schaumdefekte verursachen kann. All diese Aspekte müssen berücksichtigt werden, wenn ein Trennmittel für eine bestimmte Anwendung entwickelt wird.

Chem-Trend kennt die vielfältigen MDI Applikationen und ihr Verhalten bei der Anwendung in unterschiedlichen Prozessen. Neben den Auswirkungen auf die Qualität der Formteile haben Entformung und Formreinigung erheblichen Einfluss auf die Prozesseffizienz. Um mehr über Chem-Trends Expertise im Bereich der Formgebung von Polyurethan zu erfahren, lesen Sie unsere Hauptseite zum Thema Formgebung von Polyurethan oder kontaktieren Sie uns und sprechen Sie mit einem unserer Experten für die Polyurethan-Industrie.

Trends bei Holz-Verbundwerkstoffen erhöhen Nutzung von pMDI

Zunehmend strengere Vorgaben bezüglich der Formaldehyd-Emissionen haben Auswirkungen auf die Herstellung von Holz-Verbundwerkstoffen sowie die Paneelverpressung. pMDI Bindemittel-Systeme bieten neben schnelleren Verarbeitungszeiten und einer guten Feuchtigkeitsresistenz auch den Vorteil, dass sie keine Formaldehyd-Emissionen verursachen. Viele Anwender sind bereits auf die Nutzung von pMDI übergegangen. pMDI-basierte Systeme können allerdings schwieriger in der Verarbeitung sein, da der daran gebundene Verbundwerkstoff klebrig sein kann und zu Ablagerungen auf der Pressfläche neigt. Daher kann sich die Entformung als schwieriger erweisen als bei der Verwendung „traditioneller“ Bindemittel.

Chem-Trends Trennmittel sind so formuliert, dass sie den Problemen bei der Anwendung von pMDI Harz-Systemen gezielt entgegenwirken. Ablagerungen finden keinen Halt auf der Pressfläche, wodurch Ausfallzeiten reduziert werden. Um mehr über Chem-Trends Produkte zur Anwendung mit pMDI zu erfahren, lesen Sie unsere Hauptseite zum Thema Holzfaser-Verbundwerkstoffe/Paneelverpressung oder kontaktieren Sie uns und sprechen Sie mit einem unserer Experten für die Industrie.

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