Lösungen für die Herausforderungen bei der Formgebung von vorimprägnierten Faser-Verbundwerkstoffen

Vorimprägnierte Verbundwerkstoffe (Pre-Pregs) werden im Allgemeinen als “weiterentwickelte Verbundwerkstoffe“ bezeichnet, da in dieser Anwendung häufig hochfeste Fasern genutzt werden. Diese stellen besondere Anforderungen an den Formgebungsprozess. Die Pre-Pregs werden in Schichten auf die Formoberfläche aufgetragen, mit den Bagging-Materialien unter Vakuum zusammengeführt und anschließend unter Hitze ausgehärtet, meist in einem Autoklav. Das Release-System, das in diesem Prozess eingesetzt wird, muss sicherstellen, dass das Pre-Preg während des Einlegens fixiert bleibt, während es gleichzeitig ausreichend Gleitfähigkeit für eine leichte Platzierung der Fasern ermöglichen muss. Daher ist es wichtig, dass ein Trennmittel gewählt wird, das diesen entgegengesetzten Anforderungen gerecht wird. Falls Haftkleber benutzt werden um das Pre-Preg zu fixieren, sollte das Release-System von diesen Materialien nicht beeinflusst werden. Chem-Trends jahrelange Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Verarbeitern von weiterentwickelten Verbundwerkstoffen ist ausschlaggebend für Chem-Trends Expertise bei der Entwicklung von Lösungen für dieses Verfahren.

Die Rolle von Formtrennmitteln

Bei der Wahl eines Trennmittels sollten eventuelle nachträgliche Weiterverarbeitungsschritte und deren Anforderung mitberücksichtigt werden. Zum Beispiel:

  • Viele weiterentwickelte Verbundwerkstoffe werden nach der Formgebung lackiert. Dafür muss die Oberfläche des Formteils gereinigt und abgeschliffen werden. Daher wird die minimale Übertragung des Trennmittels auf das Formteil angestrebt. Jede eventuell auftretende Übertragung sollte leicht entfernbar sein.
  • Erhält ein Formteil nach der Formgebung ein kosmetisches Finish, muss ein Trennmittel gewählt werden, das den Anforderungen an das Finish gerecht wird. Bei den meisten nach der Pre-Preg Methode geformten Teilen ist jedoch ein kosmetisches Finish nicht erforderlich.
  • Wird ein semi-permanentes Trennmittel genutzt und wird die Deckbeschichtung nach jeder Aushärtung aufgefrischt, sollte eine Deckbeschichtung gewählt werden, die den Aufbau von Ablagerungen verhindert.

Chem-Trend entwickelt und produziert seit über 30 Jahren leistungsstarke Produkte für die Verarbeitung von Verbundwerkstoffen, um Produkte höherer Qualität effizienter herzustellen und gleichzeitig die Ausschussraten zu reduzieren. Dabei berücksichtigt Chem-Trend die zahlreichen Herausforderungen bei der Herstellung von Formteilen aus weiterentwickelten Verbundwerkstoffen. Mit der Übernahme der Marke Chemlease® im Jahr 1998 konnte Chem-Trend ein leistungsstarkes Portfolio für die Verbundwerkstoff-Industrie in seine Produktlinie integrieren. Mit diesem zusätzlichen Produktportfolio aus leistungsfähigen Trennmitteln und verwandten Produkten sowie der damit verbundenen Technologie und Expertise konnte Chem-Trend den Umfang seiner Release-System Technologie erweitern, um Anwender weltweit noch besser unterstützen zu können.

Die Marke Chemlease® steht weltweit für Qualität und Leistung

Bei der Formgebung von Verbundwerkstoffen ist der Schutz der Formoberfläche eine der wichtigsten Anforderungen, da diese eine signifikante Investition darstellt und Beschädigungen kostenintensive Reparaturen oder sogar einen Austausch der Form erforderlich machen. Die Chemlease® Release-Systeme wurden entwickelt, um diese signifikanten Investitionen zu schützen und die Produktionseffizienz zu verbessern. Zum Release-System gehören Reiniger, Primer, Versiegler und Deckbeschichtung.

  • Reiniger – Reiniger der Marke Chemlease® wurden entwickelt, um Kontaminationen der Formoberfläche zu entfernen, inklusive solcher, die eventuell nach der Anwendung von zweckspezifischen Scheuermitteln zur Entfernung von Harzablagerungen oder zuvor benutzten Trennmitteln zurückbleiben. Vor dem Auftragen des Primers ist eine gründliche Reinigung der Form notwendig, damit der Primer eine chemische Verbindung mit der Oberfläche eingehen kann.
  • Primer – Die Vorbereitung der Formoberfläche mit einem Primer stellt sicher, dass der Versiegler und die Deckbeschichtung ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten können. Eine Form in gutem Zustand erfordert in der Regel nur eine Schicht Primer. Wenn die Form jedoch sehr porös ist, können mehrere Schichten Primer aufgetragen werden, um eine optimale Versiegelung der Oberfläche sicherzustellen.
  • Versiegler (falls erforderlich) – Der Versiegler bildet eine Zwischenschicht zwischen Primer und Deckbeschichtung, was es beiden ermöglicht, sich zu verbinden. Ein Versiegler ist nicht in jedem Fall erforderlich.
  • Deckbeschichtung – semi-permanente Deckbeschichtungen der Marke Chemlease® wurden entwickelt, um Verarbeitern von Verbundwerkstoffen ein höchstes Maß an Flexibilität bei Applikation und Entformung zu bieten.
    • Hohe oder niedrige Gleitfähigkeit, abhängig von den Umrissen des Formteils
    • Wipe-On – Wipe-Off Applikation
    • Wipe-On – Leave-On Applikation
    • Spray-On – Leave-On Applikation

Viel mehr als ein Release-System

Neben hochwertigen Produkten der Marke Chemlease® für die Formgebung von Verbundwerkstoffen erhalten Anwender Zugang zu einem weltweiten Netzwerk an Branchenexperten, die sich kontinuierlich dafür engagieren, passende Lösungen für ganz spezifische Anwendungen zu finden. Chem-Trends langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Formgebern von Verbundwerkstoffen in ihren Produktionseinrichtungen führte zu der Optimierung von Entform- und Reinigungsprozessen. Chem-Trends Experten im Verkauf und im technischen Service agieren regional, um Anwender und Distributoren weltweit vor Ort zu unterstützen. In Chem-Trends Entwicklungs-Labors auf der ganzen Welt werden kontinuierlich neue Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Branche gefunden, um Anwendern ein höchstes Maß an Leistung und Zuverlässigkeit zu bieten. Erfahren Sie mehr darüber, wie Chem-Trend auch Ihnen helfen kann, die Prozesseffizienz zu steigern und die Kosten bei der Formgebung von Verbundwerkstoffen zu reduzieren, oder kontaktieren Sie uns direkt.

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