Rotationsform-Verfahren

Die Anwendung des Rotationsform-Verfahrens nimmt weltweit stetig zu

Das Rotationsformen ist ein auf der Nutzung von thermoplastischen Kunststoffen basierendes Industrie-Verfahren. Chem-Trend hat sich durch die Entwicklung hochqualitiativer, leistungsfähiger Formtrennmittel für dieses Verfahren weltweit hohe Anerkennung verschafft. Im Rotationsform-Verfahren ist die Produktion von Formteilen in relativ kleinen Stückzahlen möglich. Dazu gehören:

  • Container für die Lagerung von Flüssigkeiten
    • Wasser-, Öl-, Kraftstoff- und andere Großlagertanks und Flüssigkeitsbehälter
  • Industrielles und Haushaltsreinigungs-Equipment
    • Abdeckungen, Schutzvorrichtungen für Reinigungsmaschinen, Hausmeisterkarren und Müllkarren/-tonnen
  • Displays für den Einzelhandel
  • Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte
    • Tauchbehälter, Pestizid-Spender, Futtertröge, Kotflügel für Nutzfahrzeuge
  • Kinderspielzeug
    • Wasserrutschen, Plastikautos, Spielhütten und Zubehör
  • Automobil
    • Ablagefächer, Benzintanks, Kotflügel und Schutzbleche

Über 90 Prozent der polymerischen Kunststoffe, die beim Rotationsformen verarbeitet werden, sind Polyethylene unterschiedlicher Dichte. Mit weltweit zunehmender Bedeutung des Rotationsform-Verfahrens nimmt jedoch auch die Zahl der dafür verwendeten Kunststoffe zu. Polyethylen wird auch in der nahen Zukunft eine dominierende Rolle spielen, da der Verbrauch im Vergleich zum Spritzguss relativ gering ist. Nur einige wenige spezialisierte Lieferanten bieten für das Rotationsform-Verfahren geeignete Kunststoff-Typen an.

Die meisten der im Rotationsform-Verfahren hergestellten Produkte sind innen hohl. Das Rotationsformen ist die geeignete Technik für Produkte, die ein optisch hochwertiges äußeres Erscheinungsbild benötigen, bei denen jedoch das Aussehen der Innenseite von sekundärer Bedeutung ist. Auch wenn die Dimensionsgenauigkeit rotationsgeformter Formteile präziser wird, ist ein gewisser Grad an Abweichungen bei der Stärke der Formteilwand zu tolerieren.

Trennmittel für das Rotationsform-Verfahren

Das Trennmittel spielt eine maßgebliche Rolle bei der Herstellung rotationsgeformter Formteile. Es muss verschiedene Aufgaben erfüllen, von denen einige widersprüchlich zu sein scheinen:

  • Bildung eines Schutzfilms auf der Metalloberfläche der Form.
  • Ermöglichung einer guten Haftung des Harzes an der Formwand während der ersten Erhitzungsphase des Formgebungszyklus.
  • Sicherstellen, dass die geschmolzene Haut der Formteile während des Erhitzungszyklus und der ersten Phase der Abkühlung in engem Kontakt mit der Formwand bleibt.
  • Sicherstellen, dass das Formteil solange in engem Kontakt mit der Formwand bleibt, bis die Struktur des Formteils ausreichend stabil ist, um während der Entformung nicht zu kollabieren.
  • Ermöglichung einer sauberen, schnellen und gleichmäßigen Entformung.
  • Vermeidung von Oberflächenschäden bei der Entformung

Chem-Trend entwickelt und produziert seit über 50 Jahren Trennmittel für einige der anspruchsvollsten Industrieanwendungen. Chem-Trends semi-permanente Formtrennmittel für das Rotationsform-Verfahren wurden speziell entwickelt und formuliert, um alle oben genannten Aufgaben zu erfüllen. Chem-Trends Trennmittel für das Rotationsformen sind sowohl als lösemittel- als auch als wasserbasierende Variante erhältlich.

Herausforderungen an Trennmittel für das Rotationsformen

Die Wahl des Trennmittel für die Produktion von qualitativ hochwertigen, maßgenauen rotationsgeformten Formteilen wird dadurch erschwert, dass die Formteile sehr unterschiedliche Umrisse und Größen haben. Zum Beispiel muss ein Gastank, der Anwendung im Marine-Bereich findet, in der Regel in einem sehr ungleichmäßigen und engen Raum Platz finden. Ein Wasserspeicher-Tank hingegen ist zwangsläufig sehr groß und hat gleichmäßige Umrisse. Die Ansprüche an das Trennmittel in diesen beiden Anwendungen sind sehr unterschiedlich. Chem-Trend verfügt über jahrelange Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Anwendern des Rotationsform-Verfahrens und versteht die prozessbedingten Probleme dieses Verfahrens. Chem-Trend bietet ein umfangreiches Portfolio an leistungsstarken Produkten speziell zur Anwendung beim Rotationsform-Verfahren, welches gezielt zur Lösung der nachfolgenden Probleme beiträgt:

  • Pre-Release
  • Schlechte Entformung an den Flanschen und Rückluftrohren
  • Teile mit doppelter Haut
  • Formteile, die Schlieren aufweisen
  • Schlechter Glanzgrad

Pre-Release

Pre-Release kann insbesondere bei großen Formteilen mit regelmäßigen Umrissen zum Problem werden, zum Beispiel bei der Herstellung von Wasserspeicher-Tanks. Das Polyethylen neigt dazu, sich bei der Abkühlung vorzeitig von der Formwand zu lösen, was zu welligen Oberflächen oder sogar zu Deformation führt. Der Kunststoff ist nicht steif genug, um sich in dieser Phase selbst zu unterstützen. Chem-Trend hat spezielle Produkte entwickelt, die darauf hinwirken, dass der Kunststoff während der Abkühlung länger mit der Formwand in Kontakt bleibt. Dies stellt sicher, dass die großen Bereiche des Formteils ihre vorgesehenen Umrisse beibehalten.

Schlechte Entformung an den Flanschen und Rückluftrohren

Flansche und Rückluftrohre sind Bereiche der Form, an denen eine sehr leichte Entformung gewährleistet sein muss. Wenn die Form geöffnet wird, sollten sich die Flansche sauber teilen. Ebenso sollte das Rückluftrohr bei Bedarf leicht entformbar sein. In den Flansch eingeschlossener Kunststoff erschwert die Entformung unnötig. Chem-Trend hat speziell formulierte Trennmittel für Flansche und Rückluftrohre entwickelt, die bei regelmäßiger Nutzung von Beginn das Risiko minimieren, dass die Flansche aufgrund von festgeklebtem Kunststoff deformiert werden. Die Anwendung des gleichen Produkts auf alle gewindeformenden Einsätze ermöglicht nicht nur die leichte Entformung des Einsatzes, sondern stellt auch sicher, dass sich der Kunststoff perfekt um das Gewinde herum ausbildet. Ausgeschnittene Bereiche in den Formen sind häufig Stellen, an denen der Kunststoff eine dünne Haut bildet. Die Anwendung von Chem-Trends Trennmitteln auf diese Bereiche der Form ermöglicht eine leichte Entfernung dieser Haut.

Formteile mit doppelter Haut

Das Formteil neigt dazu, sich vom „Negativ“-Bereich der Form zu lösen, während sich der Kunststoff sehr eng auf dem Dorn der Form zusammenzieht. Chem-Trends konventionelle Trennmittel mit hoher Schmierwirkung stellen sicher, dass der Dorn der Form leicht entformt werden kann. Diese Trennmittel sind auch für die Formgebung von Paletten mit viele Einsätzen hilfreich. Die normalerweise schwierige Entformung dieser Einsätze wird mit Chem-Trends speziell formulierten Trennmitteln sehr vereinfacht.

Formteile, die Schlieren aufweisen

Formteile, die mit trockengemischten, pigmentierten Harzen geformt werden, weisen häufig hoch- und schwach-pigmentierte Wände auf, die sich als „Verwirbelungen“ manifestieren, wenn sie im Gegenlicht betrachtet werden. Das Phänomen wird offensichtlich, wenn verschiedenfarbige Pigmente genutzt werden, um einen Sprenkel-Effekt auf der Oberfläche des Formteils zu produzieren. Häufig bilden diese Sprenkel ungleichmäßig konzentrierte, optisch unansehnliche Bereiche. Dieses Phänomen wird verursacht durch den Aufbau elektrostatischer Ladung während der ersten Phasen der Erhitzung, wenn sich das Harz noch in Pulverform befindet. Im Pigment tritt eine Trennung der elektrischen Ladung auf, die sich nicht entladen kann. Chem-Trend hat eine spezielle Beschichtung entwickelt, die vor jedem Formgebungsprozess auf die Form aufgetragen werden kann, um dieses Problem zu vermeiden. Die Beschichtung leitet elektrische Ladung ab und verhindert auf diese Weise Pigmentverwirbelungen.

Schlechter Glanzgrad

Bei der Fertigung bestimmter Formteile wird hoher Glanzgrad gefordert. Allerdings erweist sich der Glanzgrad nach der Entformung häufig als nicht korrekt. Chem-Trend hat einen speziellen Primer entwickelt, der vor dem Auftragen des Trennmittels leicht auf die saubere Formoberfläche appliziert werden kann. Der Glanzgrad des Formteils wird durch den auf die Formoberfläche fixierten Glanzgrad bestimmt. Die regelmäßige Anwendung des dazugehörigen Formtrennmittels stellt sicher, dass der Glanzgrad über einen langen Zeitraum erhalten bleibt.

Viel mehr als Trennmittel

Chem-Trends langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Anwendern des Rotationsform-Verfahrens in ihren Produktionseinrichtungen führte zu der Optimierung von Fertigungsprozessen. Neben hochwertigen Produkten für die Formgebung im Rotationsform-Verfahren erhalten Anwender Zugang zu einem weltweiten Netzwerk an Branchenexperten, die sich kontinuierlich dafür engagieren, passende Lösungen für ganz spezifische Anwendungen zu finden. Um mehr darüber zu erfahren, wie Chem-Trends Produkte und Expertise Ihnen bei der Steigerung der Prozesseffizienz Ihres Rotationsform-Verfahrens helfen kann, kontaktieren Sie uns.

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