Glossar & Begriffe

Glossar & Begriffe

In über 50 Jahren praktischer Erfahrung in Formgebungs- und Druckguss-Verfahren auf der ganzen Welt konnten wir zahlreiche Erfahrungen sammeln. Darauf basierend haben wir dieses praktische Glossar der Fachbegriffe zusammengestellt.

A

  • Abrieb
    Durch Reibung erzeugter Materialverlust.
  • Anguss
    Bereich, über den das Polyurethan in das Werkzeug geschossen wird.
  • Anschnitt
    Bereich eines Gießwerkzeugs, der an den Gießlauf grenzt und den Formhohlraum speist.
  • Ausbreitung
    Die Fähigkeit eines Materials, eine Oberfläche zu bedecken, nachdem es mit dieser in Kontakt geraten ist. Siehe auch Wetting.

B

  • Bag-in-Well Heizpresse
    Eine Vulkanisationspresse, in welcher nur der untere Teil des Heizbalgs arretiert ist. Zu Beginn des Formgebungsprozesses wird der Balg aufgebläht. Er gleitet vom "Brunnen" aus von unten in den Reifenrohling ("Green Tire") und wird dort fixiert. Nach der Vulkanisation wird der Balg durch ein Vakuum oder mittels eines abwärts schlagenden Kolbens in den "Brunnen" zurückgedrängt.
  • Bag-o-Matic (B.O.M) Heizpresse
    Eine Vulkanisationspresse, in welcher der obere und untere Teil des Heizbalgs an einer Führungsstange befestigt ist. Durch die Auf- und Ab-Bewegung dieser Führungsstange wird der Reifenformungsprozess und die Entformung des fertigen Reifens unterstützt.
  • Benetzung
    Die Fähigkeit einer Flüssigkeit, sich auf einer festen Oberfläche zu verteilen und diese zu benetzen.
  • Bruchfestigkeit, Reißfestigkeit
    Die maximale Belastung, der ein Material widerstehen kann, ohne zu brechen, wenn es gedehnt oder gestreckt wird.

D

  • Druckguss/Druckgießen
    Ein industrieller Fertigungsprozess für die Serienherstellung von Konstruktionsteilen. Beim Druckgießen wird die Schmelze mit hoher Geschwindigkeit und unter hohem Druck in eine präzise dimensionierte, wiederverwertbare Stahlform eingespritzt wird, wo sie dann erstarrt.
  • Duktilität
    Die Eigenschaft eines Werkstoffs, sich unter Belastung plastisch zu verformen, bevor er versagt. Die Duktilität wird als Dehnung in % gemessen. Dabei wird die relative Längenänderung nach einer Zugbelastung im Verhältnis zur Ausgangslänge ermittelt.

E

  • Eigenformulierer
    Schaumsysteme aus Polyurethan, die vom Verarbeiter selbst formuliert werden.
  • Emulsion
    Eine Gemisch, bestehend aus zwei fein verteilten, normalerweise nicht mischbaren Flüssigkeiten, die keine sichtbare Entmischung zeigen. Emulsionen sind in der Regel trübe, milchige Flüssigkeiten. Eine Emulsion wird bei wässrigen und hybriden Trennstoffen verwendet, um ein wässriges System zu erhalten, in dem Trennsubstanzen enthalten sind.
  • Entformung
    Bezeichnet die Entnahme eines gegossenen oder geformten Teil aus einer Form oder einem Formhohlraum.
  • Enthärtetes Wasser
    Wasser mit einem geringen Niveau an Kalzium- und Magnesium-Ionen.
  • Entlüftungsöffnung
    Schmale Öffnung auf der Druckgieß-Form, durch welche die Luft aus dem Formhohlraum entweichen kann, wenn dieser mit geschmolzenem Metall befüllt wird.
  • Envelope-Beschichtung für die Reifenrunderneuerung
    Die Beschichtung wird auf die Außenseite der Vulkanisationshülle aufgetragen. Dadurch lässt sich die Hülle nach dem Vulkanisationsvorgang leicht von der Lauffläche abtrennen. Zusätzlich sorgt die Beschichtung für eine Verlängerung der Standzeiten der Vulkanisationshüllen.

F

  • Feinguss-Verfahren
    Ein Prozess, in dem das zu gießende Formteil zunächst als Wachsmatrize geformt und anschließend in einem mehrstufigen Prozess aufwändig besandet und gesintert wird. Der dadurch entstehende Hohlraum wird später mit Metallschmelze befüllt. Alternative Bezeichnung: Wachsausschmelzverfahren. Siehe auch Lost-Foam Verfahren.
  • Fischaugen
    Kreisrunde Oberflächenfehler bei Beschichtungen, die aufgrund von Benetzungsstörungen auftreten.
  • Formentrennstoff
    Chemisches Produkt, welches auf die Form aufgetragen wird, um die Entformung zu gewährleisten und Metallanklebungen zu verhindern.

G

  • Gasporosität
    Eingeschlossene Gasbläschen in einem ausgehärteten Gussteil.
  • Gefüllte Innensprühlösung
    Durch spezielle Füllstoffe wird die Entlüftung zwischen der Reifeninnenseite und dem Heizbalg sichergestellt. Siehe auch Reifeninnensprühlösung.
  • Gießkammer
    Zylinderförmige Kammer, die partiell mit dem geschmolzenem Metall befüllt wird, bevor dieses in eine Kaltkammer-Druckgießmaschine injiziert wird.
  • Gießkolben
    Auswechselbarer Kolben an der Vorderseite der Gießstange, mit die Metallschmelze in eine Druckgieß-Form gepresst wird. Gießkolben können aus Gusseisen, Stahl oder Kupfer-Beryllium Legierungen bestehen.
  • Gießlauf
    Die Verbindung von Kolbenloch einer Druckgieß-Form und Anguss, durch die das geschmolzene Metall in den Formhohlraum gelangt.
  • Gießströmung
    Bezeichnet, wie einfach sich eine geschmolzene Legierung in den Formhohlraum füllen lässt.
  • Glanzgrad
    Der Glanzgrad eines gefertigten Formteils kann je nach Anforderung von hochglänzend bis matt festgelegt werden. Der Glanzgrad wird mit einem speziellen Gerät gemessen.

H

  • Härte-Salze
    Eine geläufige Bezeichnung für Bikarbonate, Karbonate, Sulfate sowie Kalzium- und Magnesium-Chloride.
  • Heizbalgbeschichtung
    Schützt gegen chemische und mechanische Einflüsse und erhöht die Standzeiten der Heizbälge. Die Heizbalgbeschichtung wird auf die Außenseite des Balges aufgetragen.
  • Hot Spot
    Bezeichnung für einen lokalen Bereich einer Gießform, der eine deutlich höhere Temperatur aufweist als die umgebenden Formpartien.

K

  • Kaltkammer-Druckgießmaschine
    Bei Kaltkammer-Druckgießmaschinen wird zunächst das flüssige Metall mittels eines horizontal beweglichen Presskolbens in die Gießkammer eingefüllt, wo es unter Druck erstarrt. Nach dem Öffnen der Druckgießform wird der "Schuss" (Gussteil, Anguss, Überläufe und Presskuchen) aus der beweglichen Formhälfte entnommen.
  • Kaltlauf-Gussfehler
    Ein Oberflächendefekt an einem Druckgussbauteil. An dieser Stelle konnten sich zwei Schmelzefronten aufgrund vorzeitiger Erstarrung nicht homogen verbinden.
  • Kavität
    Formgebendes Einbauelement (Nester, Gussbauteile) einer Gießform, in einfacher bis mehrfacher Anzahl.
  • Kokillenguss
    Bezeichnet alle Prozesse, in denen eine wiederverwertbare Form benutzt wird, um Form- oder Gussteile herzustellen.
  • Kriechen
    Das Phänomen einer fortgesetzten plastischen Dehnung über lange Zeiträume bei Belastungen unterhalb der Streckgrenze. Der Effekt tritt nur bei hohen Temperaturen auf. Diese variieren abhängig von der Art der Legierung und Zusammensetzung.

L

  • Leidenfrost-Effekt
    Eine Flüssigkeit bildet in der Nähe einer Oberfläche, welche deutlich heißer ist als der Siedepunkt der Flüssigkeit, ein isolierendes Dampfpolster, welches den direkten Kontakt zwischen Flüssigkeit und Oberfläche verhindert. Dieses Phänomen wird als Leidenfrost-Effekt bezeichnet. Die Leidenfrost-Temperatur ist die Temperatur, bei der das Dampfpolster verschwindet und die Flüssigkeit die heiße Oberfläche berührt.
  • Liquidus-Temperatur
    Die Liquidus-Temperatur kennzeichnet die Temperatur einer Legierung, ab deren Unterschreitung das Gemenge aus einer homogen flüssigen Phase zu erstarren beginnt.
  • Lost-Foam Verfahren
    Siehe Feinguss-Verfahren. Jedoch wird als Werkstoff Polystyrolschaum anstelle des Wachses eingesetzt.

M

  • Maschinengängigkeit
    Bezeichnet, wie einfach ein Metall maschinell bearbeitet werden und mit einem geeigneten Oberflächenfinish versehen werden kann. Materialien mit einer guten Maschinengängigkeit können schnell und mit weniger Energieaufwand zugeschnitten werden, erhalten leicht ein gutes Finish und nutzen die Werkzeuge nicht übermäßig ab.
  • Metallanklebungen
    Anhaftung von geschmolzenem Metall an der Form.
  • Metallguss
    Der Prozess, bei dem geschmolzenes Metall in eine Form zu gegossen wird, um es in die gewünschte Form zu bringen.

N

  • Nachdruckphase
    In der Nachdruckphase wird über den Kolben der Druckgieß-Maschine sehr hoher Druck auf das allmählich erstarrende Bauteil ausgeübt, um die Gefügequalität zu erhöhen.
  • Niedrigguss-Druck
    Der Prozess zur Herstellung geformter Teile durch das Einspritzen von geschmolzenem Metall unter niedrigem Druck (üblicherweise durch die Nutzung von Luft zwischen 15 -100 kPa) in eine wiederverwertbare Stahlform.

O

  • Overspray
    Bezeichnet die anwendungsbedingte Akkumulation des Trennstoffs und anderer Kontaminanten außerhalb des Formhohlraums.

P

  • Porenfreier Druckguss
    Eine spezielle Methode des Druckguss, bei welcher der Formhohlraum mit Sauerstoff befüllt wird, der sich mit dem geschmolzenen Metall chemisch leicht verbindet. Dies verhindert Gasblasen im Formteil.
  • Porosität
    Blasen oder Poren als Resultat von eingeschlossenem Gas oder Schrumpfung/Schwindung während der Erstarrung.
  • Pressrest
    In der Gießkammer einer Kaltkammer-Druckgießmaschine erstarrte überschüssige Legierung. Der Pressrest ist Teil des gegossenen Schusses und wird mit dem Gussteil aus der Form entnommen.

R

  • Raumgewicht
    Mischungsverhältnis von Polyol und Isocyanaten und in die Form eingeschossene PU-Schaummenge.
  • Reifenaußensprühlösung
    Eine Beschichtung, die vor der Vulkanisation auf die Außenseite eines Reifenrohlings aufgetragen wird. Sie sorgt für Entlüftung zwischen Reifenrohling und Form. Zusätzlich verbessert eine Reifenaußensprühlösung den Gummifluss und das Erscheinungsbild des gefertigten Reifens.
  • Reifenform
    Durch die Reifenformen wird das Design der Laufflächen bzw. die Beschriftung auf den Seitenwänden vorgegeben.
  • Reifenformentrennmittel
    Eine Beschichtung, die auf die heiße Formoberfläche aufgetragen wird, um den Gummifluss zu unterstützen und die Formoberfläche vor Ablagerungen zu schützen. Zusätzlich hilft ein Formentrennmittel dabei, kritische Reifen (Winterreifen) zu entformen und darüber hinaus das Erscheinungsbild der gefertigten Reifen zu verbessern.
  • Reifeninnensprühlösung
    Eine Beschichtung, die auf die Innenseite des Reifenrohlings aufgetragen wird. Sie sorgt für die nötige Gleitfähigkeit, um den Heizbalg zentral im Reifen zu fixieren und trägt zur Entlüftung der zwischen Heizbalg und Reifeninnerem eingeschlossenen Luft bei. Reifeninnensprühlösungen unterstützen am Ende des Vulkanisationsprozesses die Entformung des Reifens vom Heizbalg. Siehe auch gefüllte, ungefüllte und semi-permanente Innensprühlösungen.
  • Reifenrohling
    Unvulkanisierter Reifen.
  • Reifenrunderneuerung
    In der Reifenrunderneuerung werden in der Regel nur die Laufflächen erneuert. Die Karkasse bleibt erhalten. Dieser Prozess wird insbesondere für LKW-, Bus- und Flugzeugreifen angewendet.
  • Rheocasting
    Eine Methode des Semi-Solid Metal Casting, bei der geschmolzene Flüssigkeit in einen thixotropen Schlicker überführt wird, welcher durch das thermische Management von Abkühlung und Erstarrung geformt und anschließend in den Hohlraum eingespritzt wird. Siehe auch Semi-Solid Casting und Thixogießen.

S

  • Sandguss
    Ein Prozess, bei dem geschmolzenes Metall in Sandformen gegossen wird, um Formteile ökonomisch herzustellen.
  • Schaumsystem
    Ein vom Systemhaus geliefertes fertiges anwendungsbezogenes System aus Polyurethan.
  • Scherfestigkeit
    Der Widerstand eines Materials oder einer Komponente gegen sein Abgleiten entlang einer Ebene, die parallel zu der Richtung der Kraft steht.
  • Schlagfestigkeit
    Die Eigenschaft eines Materials, Stoßbeanspruchung standzuhalten.
  • Schmierfähigkeit
    Ein Maß zur Reduktion von Reibung durch einen Schmierstoff.
  • Schuss
    Der Prozessschritt im Gussverfahren, bei dem das geschmolzene Metall in die Form gepresst wird. Wird auch zur Bezeichnung der Gesamtmenge des eingespritzten Metalls bezeichnet. Bei der Verarbeitung von Polyurethan wird der Prozessschritt als Schuss bezeichnet, bei dem das PU in die Form bzw. das Werkzeug gefüllt wird.
  • Schwindungsporosität
    Hohlraum innerhalb eines Gussteils, verursacht durch Dimensionsreduktion durch Erstarren des Metalls.
  • Semi-Permanente Innensprühlösung
    Die Lösung wird auf die Innenseite eines unbehandelten Reifens aufgetragen und von dort während des Vulkanisationsvorgangs auf den Heizbalg übertragen. Eine semi-permanente Innensprühlösung muss nicht auf jeden unbehandelten Reifen aufgesprüht werden, da ihre Gleit- und Trennwirkung für mehrere unbehandelte Reifenrohlinge ausreicht, bevor ein Neuauftrag notwendig wird. Wie viele Reifen gesprüht werden, hängt von den Gegebenheiten im Reifenwerk (z. B. Kapazität der Regale) bzw. der Dauerhaftigkeit des gewählten Produkts ab.
  • Semi-Solid Casting
    Ein Verfahren, bei dem die in die Druckgieß-Maschine eingebrachte Charge teilweise erstarrt ist. Siehe auch Rheocasting, Thixogießen und Thixomolding.
  • Shaping (Formgebung)
    Der Prozess, in welchem ein Heizbalg innerhalb eines Reifenrohlings aufgebläht wird.
  • Silikone
    Familie von Polymeren, bestehend aus Silizium und Sauerstoff mit organischen Seitengruppen, die mit den Siliziumatomen verbunden sind. Auch Polysiloxan genannt.
  • Solidustemperatur
    Die Minimaltemperatur, bei der das Schmelzen einer Substanz beginnt. Unterhalb der Solidustemperatur ist das Material homogen.
  • Squeeze Casting
    Eine Methode, bei der eine geschmolzene Metall-Legierung unter sehr hohem Druck gegossen wird, um Turbulenzen und Gaseinschlüsse zu vermeiden.
  • Standzeiten der Heizbälge
    Die Anzahl der Reifen, die mit einem Heizbalg vulkanisiert werden können, bevor dieser ersetzt werden muss.
  • Streckgrenze, Fließfestigkeit
    Die Belastung, bei der ein Material beginnt, sich plastisch zu verformen.
  • Sturzguss
    Siehe Semi-Solid Casting.

T

  • Thixogießen
    Ein Prozess, der speziell verarbeitetes Barren-Material erfordert, welches unmittelbar vor dem Einspritzen wieder zu einem halb geschmolzenen Zustand erhitzt wird. Siehe auch Thixomolding, Semi-Solid Casting und Rheocasting.
  • Thixomolding
    Ein Prozess des Semi-Solid Casting, bei dem Metallspäne mittels einer volumetrischen Dosiereinrichtung in das hintere Ende eines erhitzten Gebindes eingefüttert werden. Eine Dosierschnecke im Inneren des Gebindes befördert die Metallspäne vorwärts, während sie auf eine Temperatur erhitzt werden, bei der sie halbfest werden. Die Rotation der Schraube ermöglicht die notwendige Scherkraft, um die globulare Struktur zu erzeugen, die erforderlich ist, um die Schmelze in eine Stahlform einzuspritzen.

Ü

  • Überlauf
    Eine Mulde in einer Form, die durch den Anguss mit dem Formhohlraum verbunden ist, um für eine angemessene Entlüftung und Befüllung zu sorgen.

U

  • Ungefüllte Innensprühlösung
    Diese Lösungen enthalten keine Füllstoffe und werden auf jeden Reifen aufgetragen. Sie ermöglichen eine sehr gute Gleitfähigkeit während des Vulkanisationsprozesses und sorgen für ein sehr gutes Erscheinungsbild des gefertigten Reifens. Siehe auch Reifeninnensprühlösungen.

V

  • Verdünnungsverhältnis
    Das Verhältnis von Wasser zum konzentrierten Formentrennstoff. Die Trennstoffe werden als wässrige Konzentrate an Kunden geliefert und vor Ort auf die erforderliche Anwendungskonzentration verdünnt.
  • Vulkanisationsdauer
    Die benötigte Zeitdauer für den gesamten Vulkanisationsprozess eines Reifens in einer Reifenheizpresse.
  • Vulkanisationspresse
    Eine Anlage, in welcher die Reifenformen vulkanisiert werden. In der Regel enthält eine Vulkanisationspresse zwei Formen.
  • Vulkanisationszyklus
    Der Prozess, einen Reifenrohling in einen fertig vulkanisierten Reifen umzuwandeln. Bei diesem Prozess wird die Form in einer Reifenheizpresse erhitzt.
  • Vulkanisierung/ Vulkanisation
    Bei der Vulkanisierung wird Rohgummi unter Verwendung der eingearbeiteten Vernetzersysteme (Schwefel, Peroxyd etc.) und der entsprechenden Temperatur in einen dauerhaft elastischen Zustand versetzt.

W

  • Warmkammer-Druckgießmaschine
    Bei Warmkammer-Druckgießmaschinen wird die Schmelze in einem sich in der Gießmaschine befindlichen Tiegel, dem sogenannten Gießbehälter, bevorratet. Die Gießeinheit, welche die Schmelze in die Formkavität schießt, befindet sich ebenfalls in dem mit flüssigen Metall gefüllten Gießbehälter.
  • Warmrissbildung
    Die Entstehung von Rissen während der Erstarrungsphase einer Legierung.

Y

  • Young Modul
    Eine Maßeinheit für die Steifigkeit eines isotropischen elastischen Materials. Diese kann experimentell aus dem Gefälle einer Spannungs-Dehnungs Kurve bestimmt werden, die durch Zugdehnungs-Versuche entsteht.

Z

  • Zykluszeit
    Zeitintervall, gemessen ab Prozessstart (z.B. der Metalldosierung oder dem Einspritzen des Gummis), das benötigt wird, um in einem sich wiederholenden Vorgang alle Einzelschritte des Prozesses bis zum Ende (erneute Metalldosierung) ablaufen zu lassen.
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